Zusammen bildeten wir drei Achter: Jeweils einen reinen Achter und einen gemischten Achter aus beiden Teams.
Bei einem ordentlichen Wind, der das Wasser zum sprichwörtlichen Acker verwandelte, ging es dann nach einer kurzen Einweisung aufs Wasser. Dort konnten sich alle drei Achter erst einmal warmmachen, bevor wir vom Schiedsrichterboot um Thorsten Kolb eingesammelt wurden für die erste Strecke. Diese konnten wir überraschend gewinnen - wie auch die zweite. Bei den dritten 350 m hatte Bochum das bessere Rennen und wir konnten nur den zweiten Platz erreichen. Der Achter aus beiden Teams konnte übrigens gut mitfahren, belegte aber in allen Rennen den dritten Platz.
Nach den ersten drei Rennen konnten wir unseren Energiespeicher mit Nudeln wieder auffüllen, bevor es wieder aufs Wasser ging. Auch am Nachmittag waren die Wasserbedingungen nicht gerade besser. Für die nächsten Rennen hatten wir zwei Positionen mit dem dritten Achter getauscht und so mussten wir uns erstmal neu finden. Rennen 4 und 5 gingen daher an unsere Gäste aus Bochum. Zum letzten Rennen tauschten wir noch einmal die Positionen im Boot sowie die Steuerfrau und konnten nach einem spannenden letzten Rennen den Bugball als Erste über die Ziellinie schieben.
Am Ende des Tages stand es somit Unentschieden bei den Rennen, was uns zeigt, dass wir im Winter sehr gut gearbeitet haben und zuversichtlich auf die Saison schauen, die in einem Monat in Berlin startet. Denn der Bochum Achter stand letzte Saison auf dem 8. Tabellenplatz und war somit ein guter Gegner für einen ersten Test. Daher sind wir sehr zufrieden mit dem Testrenntag. Nächstes Wochenende geht es für uns zu einem weiteren Vorbereitungsspiel nach Gießen.
Bericht: Jonas Kleine-Möllhoff
Bilder: Michaela Breuer